Geschichtliches - Pfohl_2018

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Geschichtliches

Das Haus ist aus dem 13. Jahrhundert und gehörte früher zum Salmannsweiler Hof, dem Zisterzienser-Kloster Salem.
„Zur Rebgrub“ heißt es in der Konstanzer Salmannsweiler- Gasse 9-11.
Bis zur Säkularisation schenkten in dem Haus, zugehörig dem Salmannsweilerhof, dem Kloster Salem, 
die Zisterzienser-Mönche den Wein aus. 
Im Jahr 1880 gründete der Holz- und Weinküfer Josef Fritz als Eigentümer in besagtem Haus die Küferei und den Weinhandel Fritz.
Im Keller wird wie zu Zeiten der Mönche Wein ausgeschenkt.
Es gibt keine Sitzgelegemheiten,daher nennt man die Lokalität „Stehschenke” .
Das Viertele wird am Pfohl (Holzpfahl) am umrundetem Tisch sowie an der Theke getrunken.
Zum Wein bringen die Gäste ihre Vesper mit.
In den 30er Jahren beantragte Hermann Fritz (Sohn des Gründers Josef Fritz) bei der Stadt für die Lokalität Sitzgelegenheiten die genehmigt wurden.
Vor dem Krieg wird die “Stehschenke” durch die Halbschwester des Hermann Fritz , Frau Friedel Rolle betrieben.
Im Jahr 1960/61 muß das Haus umgebaut werden. Die Weinstube bleibt im historischen Zustand erhalten.
Der Pfohl (Holzpfahl), der bis dato das ganze Haus bis unter das Dach beherrschte, war in den 30er Jahren ab dem ersten Obergeschoss gekappt worden.
Es kam daher zur statischen Veränderungen.
Nach dem Umbau gibt der Besitzer Bruno Fritz sen. der Lokalität „Stehschenke“ den Namen „Weinstube zum Küfer Fritz”, wobei der heute gängige Name „Pfohl” ist,
der aus dem Volksmund kommt. Einer der damaligen Gäste war der Maler Hans Sauerbruch, Sohn des bekannten Chirurgen Ferdinand Sauerbruch.
Im Holzschnitt skizzierte der Sohn Sauerbruch das gesellige Treiben im Konstanzer Pfohl.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü